Mittwoch, 26. August 2026 GastroNews – Magazin für Profis
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Longstay verteilt Reinigung, Wäsche und Servicekontakte über die Woche

Stayery, eine Berliner Hospitality-Marke für Serviced Apartments, plant mit 132 Einheiten ihren ersten Schweizer Standort in Basel. Gemeinschaftsflächen, Arbeitsplätze, Gästewäscherei und Selbstbedienungskiosk gehören nach Anbieterangaben zum angekündigten Projekt. Ein Wochenplan erfasst, an welchen Tagen Reinigung, Wäsche, Self-Service und zusätzliche Gästekontakte Servicezeit auslösen.

TL;DR

Der siebte Aufenthaltstag hat einen anderen Rhythmus als eine Abreise nach einer Nacht. Im Apartment stehen eine vereinbarte Zwischenreinigung, frische Wäsche oder eine kleine Technikmeldung an. In der Lounge braucht der Kiosk Nachschub, und im Waschraum wartet eine Maschine auf Kontrolle.

Stayery kündigte am 26. August seinen ersten Standort in der Schweiz an. Das Haus in Basel soll nahe dem Hauptbahnhof entstehen, 132 Einheiten für Kurz- und Langzeitaufenthalte umfassen und 2027 fertiggestellt werden. Tageskarte berichtet über das Projekt. Das Haus befindet sich damit im Planungsstand.

So verteilt sich der Service über sieben Nächte

Der Wochenplan stellt mehrere Kurzbuchungen einem Aufenthalt über sieben Nächte gegenüber. Er führt Kontaktpunkte mit Rezeption oder digitalem Support, Housekeeping-Minuten, Wäschebewegungen, Verbrauchsmaterial sowie Anfragen an Technik und Service.

Beim Kurzaufenthalt bündeln sich Zimmerfreigabe, Anreise, Abreise und vollständige Reinigung in wenigen Stunden. Beim Longstay verteilen sich vereinbarte Reinigung, Handtuchwechsel, Müll, Nachlieferung, kleine Reparaturen und Fragen zur Umgebung über die Woche.

Die Leistungsbeschreibung legt den Takt fest. Sie beschreibt Reinigungszeitpunkt, Wäscheweg und den Kontaktkanal für Unterstützung. Housekeeping und Rezeption sehen dadurch, welche Leistung geplant ist und welcher zusätzliche Wunsch später hinzukommt.

Welche Reinigung und Wäsche zur Buchung gehören

Für jede Aufenthaltsart stehen vollständige Reinigung, Zwischenreinigung, Wäschewechsel, sichtbare Zimmerkontrolle und gemeldete Mängel in eigenen Feldern. Aufenthaltslänge, Kategorie, gebuchte Leistung, Hygieneanforderungen und Gästewunsch bestimmen das Intervall.

Eine Küchenzeile erweitert die Abreiseprüfung um einen betrieblichen Kontrollpunkt. Das Haus legt fest, welche Kontrolle vorgesehen ist und wie ein gemeldeter Schaden weiterläuft.

Die Gästewäscherei erhält einen eigenen Ablauf neben der Zimmerwäsche. Der Wochenplan erfasst Nutzung, Störungen, Nachfüllung und Ansprechperson. Diese Einträge machen sichtbar, welche Zeit aus einem Self-Service-Angebot im Betrieb entsteht.

Was Lounge, Kiosk und Waschraum täglich an Arbeit auslösen

Für Basel nennt Stayery als Anbieterangaben Gemeinschaftsflächen, Arbeitsplätze, Gästewäscherei und einen Selbstbedienungskiosk. Diese Funktionen gehören als geplante Ausstattungsmerkmale zum Projekt; ihr späterer tatsächlicher Betriebsaufwand steht erst nach Eröffnung fest.

Apartmenthäuser führen für Lounge, Arbeitsplätze, Kiosk und Waschraum Öffnungszeiten, Nachschub, Reinigung, technische Kontrolle und Gästekontakte in derselben Wochenübersicht. Eine blockierte Waschmaschine, ein leerer Kiosk oder ein voller Müllbereich wird damit einer konkreten Zuständigkeit zugeordnet.

Das Haus legt zudem fest, welche Anliegen über digitale Hinweise laufen, wann die Rezeption übernimmt und welche externe Kontaktperson bei einer Störung erreichbar ist. So trifft eine Anfrage auf einen vorbereiteten Weg.

Welche F&B-Angebote zwischen zwei Reinigungen passen

Longstay-Gäste suchen wiederkehrende Lösungen für Frühstück, Mittagspause, Abendessen und kleine Einkäufe. Lokale Cafés, Bäckereien, Restaurants oder Hotel-F&B können daraus testbare Leistungen machen.

Vor der Anreise passt ein Frühstückshinweis, nach dem ersten Abend ein Wochenmenü oder Abholangebot. Bei einer Verlängerung kann ein Gutschein folgen. Jede Kooperation erhält Leistung, Einlöseweg und Abrechnung. Einlösung, Bonwert, eigener Aufwand und Gästerückmeldungen stehen in der Auswertung.

Welche F&B-Partnerschaften am Basler Standort entstehen, war zum Projektstand vom 26. August noch nicht veröffentlicht. Die Nähe zum Hauptbahnhof beschreibt die geplante Lage, kein fertiges Partnerkonzept.

So werden die Servicekosten pro belegter Apartmentnacht berechnet

Ein Praxistest führt für sieben Tage Reinigungsminuten, Wäscheteile, Servicekontakte und Zusatzumsatz je Aufenthaltsart. Die Kennzahl „Servicekosten pro belegter Apartmentnacht“ nutzt denselben Zeitraum für Zähler und Nenner.

> Servicekosten pro belegter Apartmentnacht = direkt zurechenbare Servicekosten im Testzeitraum ÷ belegte Apartmentnächte im Testzeitraum

Direkt zurechenbare Servicekosten umfassen im Arbeitsmodell etwa Arbeitszeit für gebuchte Reinigungen, apartmentbezogene Wäsche und Verbrauchsmaterial. Zentrale Verwaltung, Miete und allgemeine Gebäudekosten stehen außerhalb dieser Kennzahl.

1.400 Franken direkt zurechenbare Servicekosten aus demselben Testzeitraum geteilt durch 280 belegte Apartmentnächte ergeben fünf Franken je Nacht. Reinigungsintervall, Schichtplanung oder Zusatzangebot erhalten nach der Auswertung ein Prüfdatum.

In der nächsten Wochenübersicht kann dann stehen: Gästewäscherei am Dienstag und Freitag um 16 Uhr prüfen, Frühstücksgutschein bei Aufenthalten ab fünf Nächten am zweiten Abend senden.

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