Dienstag, 3. November 2026 GastroNews – Magazin für Profis
Technologie

Der Auftrag beginnt am Mobilgerät: BOHA! erweitert den Etikettendruck für Küchen

Der US-Software- und Hardwareanbieter TransAct erweitert seine BOHA!-Küchenplattform um Wireless Printing. Mitarbeitende können zugehörige Etikettendruckaufträge an unterstützten Mobilgeräten starten und dafür einen eingerichteten Drucker auswählen. Für Produktions- und Hotelküchen betrifft die Neuerung einen konkreten Weg im Arbeitsalltag: Der Auftrag beginnt am mobilen Arbeitsplatz, das Etikett kommt weiterhin aus dem vorgesehenen Drucker.

TL;DR

Mitarbeitende starten den Druckauftrag direkt am Mobilgerät

TransAct hat am 21. Oktober 2026 die Erweiterung BOHA! Wireless Printing vorgestellt. Laut Anbieter lassen sich damit Etikettendruckaufträge aus unterstützten mobilen Küchenabläufen starten, ohne dafür zum festen Terminal zurückzukehren. Am Mobilgerät wählen Mitarbeitende den konfigurierten Drucker und das passende Etikettenformat aus. Das beschreibt die Produktmitteilung zur neuen Funktion.

Die Küchenplattform bestand bereits vor dieser Erweiterung; TransAct hatte am 30. Juni 2026 eine überarbeitete Ausführung vorgestellt.

Die Oktober-Neuerung betrifft den Zugang zum Druckauftrag. TransAct nennt dafür mobile Timer-, Temperatur- und Vorbereitungsabläufe, mit denen der zugehörige Etikettendruck verbunden werden kann. Der Druck lässt sich so von dem Gerät aus anstoßen, an dem die Küchenaufgabe bearbeitet wird.

Das Etikett muss weiterhin am Drucker abgeholt werden

Ein hypothetisches Beispiel aus einer Hotelküche verdeutlicht den Ablauf: Eine Mitarbeiterin bearbeitet eine Vorbereitungsaufgabe an einem unterstützten Mobilgerät. Benötigt sie dazu ein Etikett, startet sie dort den Druckauftrag, wählt den eingerichteten Drucker und das vorgesehene Format aus. Anschließend entnimmt sie das fertige Etikett an diesem Gerät.

In diesem Ablauf entfällt der Weg zum festen Terminal, um den Auftrag auszulösen. Der Weg zur Etikettenentnahme bleibt bestehen. Für die räumliche Organisation kommt es deshalb darauf an, wo der ausgewählte Drucker im Verhältnis zum Vorbereitungsplatz steht.

Das mobile Gerät ist der Bedienort, der Drucker der Ausgabeort. Diese Zuordnung lässt sich bei der Einrichtung auf die vorhandenen Küchenstationen beziehen.

Der Druckplatz bleibt damit Teil des Vorbereitungswegs. Seine Lage entscheidet mit darüber, wie weit Mitarbeitende nach dem mobilen Auftrag bis zum benötigten Etikett gehen.

Vom Mobilgerät aus stehen mehrere Drucker zur Auswahl

Nach Herstellerangaben können mehrere unterstützte Mobilgeräte einen eingerichteten Drucker gemeinsam verwenden. Umgekehrt lässt sich von einem Mobilgerät aus zwischen mehreren unterstützten Druckern wählen. Die Oktober-Mitteilung erläutert beide Nutzungsmöglichkeiten.

Damit ist die Bedienung nicht auf eine feste Zuordnung von genau einem Mobilgerät zu genau einem Drucker beschränkt. Ein gemeinsam genutzter Druckplatz kann Aufträge verschiedener Geräte erhalten; bei mehreren eingerichteten Druckzielen wählen Mitarbeitende das für ihre Aufgabe passende aus.

Wie viele Druckplätze eine Küche benötigt und wo sie stehen, ergibt sich aus ihrem Aufbau. Die Funktion eröffnet eine Auswahl innerhalb der unterstützten Konfiguration und legt keine bestimmte räumliche Verteilung fest.

Welche Ausstattung und Einrichtung für den Start nötig sind

TransAct führt Wireless Printing schrittweise nach Konfiguration ein. Erforderlich sind kompatible Mobilgeräte und Drucker, deren passende Einrichtung, unterstützte Software- und Firmwarestände sowie geeignetes lokales WLAN. Diese Bedingungen nennt der Anbieter im Abschnitt „Customer Availability“.

Die Auswahl eines Druckziels setzt somit voraus, dass es für den jeweiligen Standort eingerichtet und unterstützt ist. Eine universelle direkte Verbindung beliebiger Mobilgeräte mit beliebigen Druckern ist damit nicht zugesagt. Welche zusätzlichen Komponenten benötigt werden, hängt von der vorhandenen Ausstattung ab.

Konkrete Preise, Lizenzbedingungen und einen verbindlichen Einführungstermin für Deutschland, Österreich oder die Schweiz nennt die Mitteilung nicht. Die beschriebenen Funktionen stammen aus Herstellerkommunikation; gemessene Zeitersparnisse im Kundeneinsatz liegen in der verwendeten Recherche nicht vor.

Für eine Anfrage beim Anbieter können Sie Ihre Mobilgeräte und Druckermodelle samt Versionsständen benennen. Gehen Sie anschließend mit der Küchenleitung vom vorgesehenen Vorbereitungsplatz zu dem Drucker, an dem das Etikett entnommen werden soll.

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