Dienstag, 3. November 2026 GastroNews – Magazin für Profis
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Wie verbindet das neue NQ JPN in Soho Cocktailbar und japanische Arcade-Spiele?

Die britische Arcade-Bargruppe NQ64 hat an ihrem früheren Standort in Londons Stadtteil Soho das eigenständige Konzept NQ JPN gestartet. Eine Cocktailbar mit zeitweisem Clubbetrieb verbindet sich dort mit einem separaten Bereich für japanische Videospielautomaten und einem zusätzlichen Getränkecounter. Für Barbetreiber liefert der Fall eine konkrete Anregung, wie unterschiedliche Aufenthaltsbereiche jeweils ein passendes gastronomisches Angebot erhalten können.

TL;DR

NQ64 startet an seiner früheren Adresse ein neues Konzept

Nach dem Umzug von NQ64 ins nahe Orange Yard hat die Gruppe ihren früheren Standort an der Berwick Street mit NQ JPN neu bespielt. Das eigenständige Angebot verbindet Cocktailbar, Club und japanische Arcade-Spiele. Darüber berichtet das britische Gastronomiefachmedium Restaurant Online am 23. Oktober 2026.

Die aus Japan importierten Spiele bildeten nach Darstellung der Mitgründer Matt Robson und Andy Haygarth den Ausgangspunkt der Konzeptentwicklung. „Arcade“ bezeichnet hier einen Bereich mit Videospielautomaten. Dieser erhält innerhalb des Standorts einen eigenen Platz und mit NQ Mart auch einen eigenen Getränkecounter.

Das japanisch inspirierte Thema verbindet die Auswahl der Geräte mit der gastronomischen Positionierung. Die frühere Adresse bleibt dabei ein Standort der Gruppe, wird aber unter einem anderen Namen und mit einer eigenen Kombination von Angeboten genutzt.

Ein roter Vorhang trennt den Spielbereich von der Bar

Ein durchscheinender roter Vorhang grenzt den Spielbereich vom übrigen Raum ab. Dahinter stehen die importierten Geräte, begleitet von einem eigenen Soundtrack. Diese räumliche und musikalische Gliederung beschreibt Restaurant Online.

Der Vorhang markiert den Übergang zwischen den Bereichen und gehört zur Gestaltung des Ortes. Mit dem separaten Musikprogramm bekommt die Arcade eine eigene musikalische Begleitung. Eine nachgewiesene akustische Abschirmung lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Getränkeausgabe liegt auch innerhalb dieses Spielbereichs. Gäste finden dort mit NQ Mart einen Counter, dessen Gestaltung und Angebot auf die Arcade bezogen sind. Die gastronomische Nutzung reicht damit über die Hauptbar hinaus.

Die Cocktailbar wird freitags und samstags zur Tanzfläche

Freitags und samstags übernehmen DJs, und der Barraum wird zur Tanzfläche. Das veröffentlichte Konzept verbindet das Cocktailangebot somit auch mit Clubbetrieb.

Die Cocktailkarte umfasst zwölf Signature-Drinks. Als konkrete Kombination nennt das britische Branchenmedium Hospitality & Catering News einen Melonen-Gurken-Daiquiri.

Für die Hauptbar ist damit eine ausgearbeitete Auswahl benannt. Im Spielbereich tritt daneben ein anderes Angebotsprinzip hinzu, das die einzelnen Bestandteile eines Getränks in den Mittelpunkt stellt.

NQ Mart kombiniert Spirituose, Softdrink und Sirup oder Schaum

NQ Mart orientiert sich gestalterisch an asiatischen Convenience-Stores, also kleinen Läden für den schnellen Einkauf. Hospitality & Catering News beschreibt den hell gestalteten Getränkecounter als Bestandteil des Spielbereichs.

Dort werden Getränke aus einer Spirituose, einem Softdrink sowie aromatisiertem Sirup oder Schaum kombiniert. Diese Zusammenstellung erläutert der Fachbericht unmittelbar beim Counter. Zur Signature-Karte der Cocktailbar kommt so ein gesondertes Getränkeangebot am Ort der Spiele.

Die japanische Inspiration bezeichnet die Positionierung des Konzepts. Eine ausschließlich japanische Herkunft sämtlicher verwendeter Getränke und Zutaten folgt daraus nicht.

Eigene Getränkeangebote für unterschiedliche Aufenthaltsbereiche

Die beiden Fachberichte enthalten weitgehend übereinstimmende Betreiberinformationen. Besucherzahlen, Verweildauer und wirtschaftliche Ergebnisse liefern sie nicht; auch die Verteilung von Spiel- und Getränkeerlösen bleibt offen. Eine unabhängige Erfolgsbestätigung stellen die Berichte damit nicht dar.

Für einen eigenen zusätzlichen Aufenthaltsbereich lässt sich die gastronomische Zuordnung konkret besprechen. Nehmen Sie dessen vorgesehene Nutzung in die Arbeit an der Getränkekarte auf und legen Sie fest, welche Getränke Gäste dort bestellen können und an welcher Stelle sie diese erhalten.

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