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INTERNORGA 2026: Ihr strategischer Spickzettel für den Messebesuch

INTERNORGA 2026: Ihr strategischer Spickzettel für den Messebesuch

TL;DR

1. Mehr Fläche, mehr Fokus nötig

Stellen Sie sich vor, Sie betreten die Messehallen in Hamburg – und alles wirkt eine Spur größer, dichter, lauter als im Vorjahr. Kein Gefühl, das täuscht: Die INTERNORGA 2026 wächst um netto 2.000 Quadratmeter. Mit der neuen Halle B5 und einer überarbeiteten Struktur setzt die Messe ein deutliches Zeichen für Zukunftsfähigkeit.

Matthias Balz, Director der INTERNORGA, bringt es in einem offiziellen Statement auf den Punkt: „Mit dem neuen Flächenkonzept setzen wir ein starkes Zeichen für Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit.“ Diese Weiterentwicklung bedeutet für Besucher aber vor allem eines: Sie müssen sich besser vorbereiten als je zuvor.

Denn mehr Fläche heißt auch mehr Ablenkung. Wer ohne Plan losläuft, verliert wertvolle Zeit – und verpasst möglicherweise genau die Lösung, die das eigene Personalproblem entschärft oder den Umsatz boostet. Dieser Artikel steuert dagegen: kein Hallenplan, sondern ein strategischer Wegweiser für Gastronomen und Hoteliers.

2. Der neue Hotspot: Halle B5

Wenn Sie nur eine klare Empfehlung aus diesem Artikel mitnehmen, dann diese: Starten Sie in Halle B5. Sie ist 2026 das neue Epizentrum für Innovationen und junge Impulse.

Was erwartet Sie dort?

Für viele Gastronomen sind genau diese Bereiche Gold wert: Hier sehen Sie, was Ihre Gäste bald erwarten – oder wonach sie noch gar nicht gefragt haben, aber garantiert fragen werden. Von neuen Getränkekategorien bis zu überraschenden Produktideen ist alles dabei.

Christin Siegemund, Geschäftsführerin des foodlab, betont dazu: „Die neue Organisation gibt uns die Möglichkeit, auf der INTERNORGA weiter zu wachsen und unsere Ideen noch sichtbarer zu machen – das ist für uns ein echter Entwicklungsschritt.“

3. Pflichtprogramm: Die AI AREA & Digitales

Kaum ein Bereich wächst so dynamisch wie die digitalen Lösungen. In den Segmenten „Digitale Anwendungen“ und insbesondere der AI AREA zeigt sich der vielleicht wichtigste Trend der gesamten Messe: Künstliche Intelligenz ist kein Buzzword mehr, sondern betriebswirtschaftliche Realität.

78 Prozent aller Hotelketten setzen laut aktuellen Zahlen bereits KI-Lösungen ein. Für viele Einzelgastronomen heißt das: Wer jetzt nicht nachzieht, verliert Anschluss – und Effizienz.

Was sollten Sie sich ansehen?

Prognosen & Planung

Tools wie die von Unternehmen à la Foodforecast helfen, Produktionsmengen präziser zu planen. Justus Lauten von Foodforecast bringt es so auf den Punkt: „Im Foodservice entscheidet oft jede Stunde über Umsatz oder Abschriften. KI hilft Betrieben, ihre Produktion präziser zu steuern.“

Das ist besonders relevant, wenn Sie Food Waste reduzieren, Wareneinsatz optimieren oder Personal gezielter einsetzen wollen.

Automatisierte Gästekommunikation

Chatbots und intelligente Reservierungssysteme – etwa von Anbietern wie Chatlyn oder Foodnotify – übernehmen Aufgaben, die früher viel Zeit fraßen: Rückfragen zu Allergenen, Terminabsprachen, Wartezeiten, Änderungen.

Das entlastet nicht nur Ihr Team; es verbessert auch die Antwortgeschwindigkeit.

Revenue Management & Payment

Schnelle, kontaktlose Bezahlprozesse und datenbasierte Preisentscheidungen rücken stärker in den Fokus. Für Hotels gilt dies schon lange – nun kommt es deutlich spürbar in der Gastronomie an.

Die Fachportale wie Die Fleischerei oder Foodservice Equipment zeigen bereits im Vorfeld, wie breit das Spektrum 2026 sein wird. Ein Blick in die AI AREA gehört deshalb zum Pflichtprogramm jedes Besuchs.

4. Food-Trends auf dem Radar

Direkt aus der Trendanalyse FoodZoom 2026 von Karin Tischer (food & more) stammen die Food-Trends, die dieses Jahr die Agenda bestimmen. Sie sind nicht nur kulinarisch interessant, sondern betriebswirtschaftlich relevant: Wer sich heute entscheidet, welche Geschmackswelt er bedienen möchte, spart später viel Geld und Zeit in der Produktentwicklung.

Trend 1: Taste the World – Asien neu gedacht

Die Nachfrage nach globalen Geschmackserlebnissen steigt weiter – aber differenzierter. Nicht mehr der klassische Wok dominiert, sondern feine Fusion-Küchen mit besonderen Texturen und Aromen.

Karin Tischer beobachtet: Der Wunsch nach Regionalität bleibt, aber die Neugier auf internationale Noten, vor allem aus Asien, wächst massiv.

Trend 2: Die Charaktergebenden

Starke Aromen, Signature-Saucen, besondere Gewürzmischungen: Diese Elemente machen aus einfachen Gerichten echte Hingucker. Für Betriebe mit wenig Personal sind solche „Aroma-Booster“ eine Chance, mit minimalem Aufwand Profil zu gewinnen.

Trend 3: Snack Compass

Der Außer-Haus-Markt wird immer wichtiger – vom Mittagsgeschäft bis zu Zwischenmahlzeiten. Die INTERNORGA zeigt hier zahlreiche Konzepte, die sich auch für kleinere Teams eignen und schnell skalierbar sind.

Bonus: Interior trifft Zukunft

In Halle B4.OG gibt Interior-Expertin Corinna Kretschmar-Joehnk Einblicke in neue Hospitality-Designs. Auch dieser Bereich wächst – ein Blick lohnt sich für alle, die ihr Ambiente auffrischen möchten.

5. Die richtigen Fragen stellen – Ihr persönlicher Spickzettel

Die größte Fehlerquelle auf jeder Messe: Man lässt sich einfach berieseln. Abends hat man zehn Prospekte, aber keine Entscheidungen. Daher hier Ihr Fragen-Toolkit, das Sie bei jedem Stand (wirklich: an jedem Stand) einsetzen können.

Bei Technik- und Software-Anbietern

Mit diesen drei Fragen filtern Sie sofort: Versprechen oder realistische Hilfe?

Bei Food- und Produktanbietern

Wer diese Fragen stellt, verhindert Fehlinvestitionen und findet Angebote, die wirklich zum Betrieb passen.

Fazit / Ausblick

Die INTERNORGA 2026 ist größer, digitaler und internationaler als je zuvor. Mit Halle B5 als Innovationszentrum, der stark ausgebauten AI AREA und den FoodZoom-Trends liefert sie Gastronomen klare Hinweise darauf, wohin sich der Markt bewegt: Richtung Effizienz, Richtung Geschmackstiefe, Richtung smarte Lösungen.

Wer vorbereitet anreist, spart nicht nur Zeit, sondern erkennt die wenigen Tools und Konzepte, die wirklich einen Unterschied machen.

Und der Blick nach vorn? Die nächsten Jahre werden noch stärker von KI-optimierten Abläufen, globalen Aromen und flexiblen Snack-Konzepten geprägt sein. Wenn Sie Ihren Messebesuch dieses Jahr strukturiert angehen, sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus.

Kurz-Check für Ihren Besuch

So wird die INTERNORGA 2026 nicht zur Reizüberflutung – sondern zu Ihrem strategischen Vorteil.

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